

Laudator - Benjamin Schmid
Im Juni 2007 spielte Benjamin Schmid das Korngold Violinkonzert in drei Konzerten mit den Wiener Philharmonikern und Seiji Ozawa im Wiener Musikverein. Die Einladung des weltbekannten Orchesters erfolgte unmittelbar nach Benjamin Schmids erfolgreichem Debüt mit den Wiener Philharmonikern bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 2004, bei denen er seit über 20 Jahren ein gern gesehener Gast ist. Schmids regelmäßige Auftritte bei den Salzburger Festspielen begannen 1986 mit seinem Debüt mit dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Sir Yehudi Menuhin. Diesem Auftritt folgten Orchesterkonzerte, Kammermusik- und Jazzrecitals sowie vor Kurzem ein Recitalabend mit Hélène Grimaud und Clemens Hagen.
Geboren in Wien studierte Benjamin Schmid in Salzburg, Wien und am Curtis Institute in Philadelphia. In den Jahren 1985-1992 gewann Benjamin Schmid mehrere große Wettbewerbe: besonders erwähnenswert hierunter der Londoner Carl Flesch Wettbewerb 1992, in dem er den Mozart-Preis, den Beethoven-Preis und den Publikumspreis zugleich errang.
Benjamin Schmids Repertoire ist ungewöhnlich vielseitig und konzentriert sich neben der konstanten Pflege aller großen Werke für Geige und Orchester auf in Wien entstandene Werke: Mozart, Beethoven, Schubert, Berg, Goldmark, Korngold, Kreisler und Muthspiel nehmen eine zentrale Stellung ein. Daneben widmet Benjamin Schmid in jedem Jahr auch der Duo-Literatur viel Zeit. Hier ist vor allem die Pianistin Ariane Haering zu nennen, mit der sich Benjamin Schmid besonders dem Werk Mozarts widmet. Schmids Leidenschaft für den Jazz, die sich schon in frühen Jahren bemerkbar machte, spiegelt sich ebenfalls in seinem Tourneeplan wider.
Engagments mit führenden Orchestern umfassen das Concertgebouw Orchester, die Tchechischen Philharmoniker, das Gewandandhaus Orchester Leipzig, Houston und Baltimore Symphony, das National Symphony Orchestra in Washington, die Wiener Philharmoniker, das Gulbenkian Orchester, das Orquestra Sinfônica de São Paulo, die St. Petersburger Philharmoniker, New Japan Philharmonic and das Philharmonia Orchestra.
In der Saison 2008/09 spielt Benjamin Schmid mit dem Tonhalle Orchester Zürich und David Zinman, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie dem Zürcher Kammerorchester und der Camerata Bern, mit Tampere Philharmonic, mit dem Lucerner Sinfoniorchester, mit dem Orquesta Filarmonica de Gran Canaria, mit dem Orquestra Metropolitana de Lisbao und, als Artist in Residence, mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie.
In Asien konzertiert er mit Malaysian Philharmonic sowie dem National Symphony Orchestra of Taiwan und unternimmt eine Japan-Tournee mit seinem Jazz-Trio. Höhepunkte sind seine Solo-Recitals beim Bachfest 2008 in Salzburg, eine Kammermusiktournee mit der Klarinettistin Sabine Meyer und Aufführungen des Berg-Violinkonzerts mit dem Nederlands Radio Philharmonisch Orkest unter Hans Graf im Amsterdamer Concertgebouw.
Zusätzlich arbeitet Benjamin Schmid an einer Reihe von Kammermusikprojekten, unter anderem mit der Klarinettistin Sabine Meyer und Cellist Clemens Hagen. Sein außergewöhnlich erfolgreiches Jazzprojekt Hommage à Grappelli wurde sowohl in renommierten Jazzclubs als auch in klassischen Konzertsäalen gespielt.
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